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Tipps für Ihre Arbeit in Lumi

  1. Lesen Sie sich unsere Bedienungsanleitungen durch. Wenn Sie eine Lerneinheit für den Lernraum Germanistik erstellen möchten, dann sollten Sie grundlegende Begriffe wie »H5P«, »Inhaltstypen« und »Interaktive Bücher« kennen und gute Kenntnisse im Umgang mit dem H5P-Editor »Lumi« haben. Falls Ihnen diese Begriffe neu sind oder Sie Ihr Wissen auffrischen möchten, dann empfehlen wir Ihnen, sich zuerst unsere Bedienungsanleitungen durchzulesen. Wenn Sie sich sicher im Umgang mit Lumi fühlen, dann können Sie die Lektüre überspringen und sich den folgenden Beitrag durchlesen: »Wie erstelle ich eine Lerneinheit für den Lernraum Germanistik?«.

  2. Laden Sie sich den Lumi H5P Desktop Editor im Microsoft Store herunter. Der Microsoft Store bietet den »Lumi H5P Desktop Editor« in der Version 0.9.4.0 an. Es handelt sich hierbei um eine ältere Version, die aus unserer Erfahrung aber etwas stabiler läuft und relevante Funktionen enthält, die in der neuesten Version (1.0.0.) nicht mehr vorhanden sind. Zum Beispiel bietet die ältere Version mehr Exportoptionen an und weist keine Übersetzungsfehler auf. Im Vergleich zur Online-Version »Lumi Cloud« finden Sie hier auch keine Abo-Modelle vor, sondern können auch als kostenlose User Dateien hochladen, die größer als 15 MB sind. An dieser Stelle möchten wir aber auch noch einmal betonen, dass es sich hierbei lediglich um eine Empfehlung, die auf unseren persönlichen Erfahrungen beruht. Sie können gerne die Lumi Cloud oder auch die neueste Version des Lumi H5P Desktop Editors nutzen. Weitere Informationen zum Download der Lumi-Programme finden Sie im Beitrag »Wo kann ich »Lumi« herunterladen?«.

  3. Falls Sie die Version 1.0.0 des Lumi H5P Desktop Editors nutzen: Stellen Sie Ihre Anwendung auf Englisch ein. In der aktuellsten Lumi-Version sind einige Inhaltstypen noch nicht richtig übersetzt worden. Stattdessen finden Sie Platzhalter namens »de« vor. Solange dieser Fehler noch nicht behoben wurde, empfehlen wir Ihnen die Nutzung der Anwendung in der englischen Sprache. Wie Sie diese ändern können, erfahren Sie im Beitrag »Wie kann ich die Sprache in Lumi einstellen?«.

  4. Speichern Sie Ihre .h5p-Datei in regelmäßigen Abständen. In Lumi gibt es keine automatische Speicherfunktion, sondern Sie müssen Ihre Datei manuell speichern. Damit Sie mehrere Stunden Arbeit nicht durch versehentliches Schließen der Anwendung verlieren, empfehlen wir Ihnen, in regelmäßigen Abständen zu speichern. Wie Sie in Lumi speichern können, erfahren Sie im Beitrag »Wie speichere ich einen H5P-Inhalt?«.

  5. Sichern Sie Ihre Arbeitsstände mithilfe von Backup-Dateien. In Lumi gibt es keinen Versionsverlauf, sodass Sie immer nur den aktuellen Arbeitsstand einsehen können. Sollten Sie versehentlich Inhalte löschen und Ihre Datei überschreiben, dann können Sie nicht mehr auf diese zurückgreifen. Zur Zwischensicherung Ihrer Arbeitsstände empfehlen wir Ihnen also, mehrere Dateiversionen anzulegen und diese sinnvoll zu benennen, damit Sie die gewünschte Version leicht wiederfinden. Insbesondere bei größeren Änderungen sollten Sie lieber eine Dateiversion mehr als zu wenig erstellen. Wie Sie in Lumi speichern können, erfahren Sie im Beitrag »Wie speichere ich einen H5P-Inhalt?«.

  6. Ändern Sie den Inhaltstyp nicht, wenn Sie die darin enthaltenen Inhalte behalten wollen. Wenn Sie einen Inhaltstyp ändern, zum Beispiel »Drag the Words« durch »Drag and Drop« ersetzen wollen, dann stellen Sie sicher, dass Sie den bereits erstellten Inhalt gesichert haben. Sobald Sie den Inhaltstyp ändern, gehen alle bisher erstellten Inhalte verloren. Im Editor erscheint vor dieser Aktion auch jedes Mal ein Hinweis. Wie Sie einen Inhaltstyp ändern, erfahren Sie im Beitrag »Wie erstelle ich einen H5P-Inhalt?«.

  7. Erstellen Sie komplexe Aufgaben in einer separaten Datei und fügen diese Dateien am Ende zu einem Modul zusammen. Eine .h5p-Datei, die viele verschiedene Inhalte enthält, kann schnell unübersichtlich werden. Erschwerend kommt dazu, dass eine Versionskontrolle fehlt und Änderungen dadurch nicht nachvollzogen werden können. Zusätzlich kann eine hohe Anzahl an Inhalten dazu führen, dass die Arbeitsgeschwindigkeit des Desktop Editors abnimmt. Insbesondere bei komplexen Aufgaben empfehlen wir Ihnen daher, diese zunächst in einer separaten .h5p-Datei anzulegen und diese anschließend in der finalen Modul-Datei zusammenzuführen. Achten Sie aber natürlich vorher darauf, ob der Inhaltstyp auch in das »Interaktive Buch« eingebunden werden kann. Wie Sie .h5p-Dateien kopieren und an anderer Stelle einfügen können, erfahren Sie im Beitrag »Wie kann ich h5p-Inhalte kopieren, einfügen und ersetzen?«.

  8. Fügen Sie große Medien erst zum Schluss ein. Ob Grafiken, Videos oder Audios: Große Mediendateien können die Arbeitsgeschwindigkeit von Lumi spürbar verlangsamen und Ladefehler hervorrufen. Insbesondere bei frühen Arbeitsphasen, in der noch viele Änderungen vorgenommen werden, kann dies die Benutzererfahrung stark beeinträchtigen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, mit Platzhaltern zu arbeiten und die großen Dateien erst ganz zum Schluss einzufügen.

  9. Bringen Sie Lizenzhinweise korrekt an. Sie sollten nicht nur Ihre Lerneinheit mit Lizenzangaben versehen, sondern auch jedes Medium, von dem Sie die Nutzungsrechte erworben haben, korrekt auszeichnen, damit Sie nach der Verbreitung akkurat zitiert werden können. Damit diese Hinweise möglichst sichtbar sind, empfehlen wir Ihnen diese in das jeweilige Metadaten-Feld einzugeben. Wie Sie Metadaten eintragen, erfahren Sie im Beitrag »Welche Angaben muss mein H5P-Inhalt enthalten?«.

  10. Prüfen Sie, ob der Dateityp Ihrer Medien eingebunden werden kann. In Lumi können Sie folgende Dateien einbinden:

  • Grafiken: .jfif, .pjpeg, .jpeg, .pjp, .jpg, .png, .gif
  • Audios: .mp3, .wav, .opus, .oga, .ogg, .m4a
  • Videos: .webm, .mp4
  1. Prüfen Sie, welche Inhalte Sie kopieren und wo Sie diese einfügen. Je nach Inhaltstyp finden Sie mal mehr, mal weniger Buttons und damit auch mal mehr, mal weniger Ebenen zum Kopieren und Einfügen von Inhalten. Achten Sie beim Kopieren oder Einfügen von Inhalten deshalb darauf, in welcher Ebene Sie sich aktuell befinden. Denn wenn Sie einmal einen Inhalt ersetzt haben, können Sie diese Aktion nicht mehr rückgängig machen. Sollte ein Einfügen-Button nicht anklickbar sein, dann kann es sein, dass Sie sich nicht auf der richtigen Ebene befinden und/oder der Inhalt an der Stelle nicht zulässig ist. Zur Erinnerung: Einen kopierten H5P-Inhalt können Sie im aktuellen oder in einem neuen H5P-Editor innerhalb der gleichen Lumi-Anwendung platzieren. Wenn Sie mit verschiedenen H5P-Inhaltstypen arbeiten oder die H5P-Inhalte zu unterschiedlichen Zeitpunkten erstellt haben, dann kann es vorkommen, dass Sie einen Inhalt aufgrund von Versionsunterschieden nicht einfügen können. Sie können dann versuchen, das Problem zu beheben, indem Sie alle H5P-Inhaltstypen aktualisieren. Je nachdem, wie alt Ihr H5P-Inhalt ist, kann es aber auch passieren, dass Ihr Inhalt nicht mehr an anderer Stelle eingebettet werden kann. Wie Sie .h5p-Dateien kopieren und an anderer Stelle einfügen können, erfahren Sie im Beitrag »Wie kann ich H5P-Inhalte kopieren, einfügen und ersetzen?«.

  2. Nutzen Sie für Schreibaufgaben den Inhaltstyp »Selbsteinschätzungsbogen (Documentation Tool)«. Wenn die Seite neu geladen wird, gehen in der Regel alle eingegebenen Daten verloren. Für die Verfolgung des Lernfortschritts und den Lernerfolg empfehlen wir Ihnen daher aus didaktischer Sicht eher kürzere »Interaktive Bücher« zu erstellen, die ohne Unterbrechung durchgearbeitet werden können. Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden, ein längeres »Interaktives Buch« zu erstellen, dann können Sie mit dem »Selbsteinschätzungsbogen (Documentation Tool)« arbeiten. Wenn Sie hier eine Dokumentexportseite einbauen, dann können die Lernenden ihre Antworten als .docx-Datei exportieren.

  3. Prüfen Sie die Möglichkeiten des Texteditors, bevor Sie Ihre Textabschnitte konzipieren. Der Texteditor enthält je nach H5P-Inhaltstyp mal mehr, mal weniger Funktionen. Grundsätzlich ist es aber nicht möglich, Text zu unterstreichen, ein- oder auszurücken oder mit Mediendateien anzureichern. Auch können Sie keine Zeilen- oder Absatzabstände definieren. Für Einleitungs- und Beschreibungstexte sind die Möglichkeiten aber ausreichend. Für weitere Informationen lesen Sie den Beitrag »Wie füge ich Text hinzu?«.

  4. Tragen Sie nach Möglichkeit barrierefreie Titel, Alternativtexte, Transkripte und Untertitel ein. Ob ein Inhaltstyp barrierefrei ist, können Sie in der Tabelle »Content Types Recommendations« auf der offiziellen H5P-Website nachlesen. Darüber hinaus können Sie Ihre Inhalte barriereärmer gestalten, indem Sie barrierefreie Titel über die Metadaten-Funktion einfügen, Alternativtexte für Grafiken eintragen oder auch Transkripte für Audiodateien und Textspuren für Videodateien bereitstellen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Beitrag »Wie kann ich meinen H5P-Inhalt barrierearm gestalten?«.

  5. Lesen Sie sich unsere Tipps zu den einzelnen Inhaltstypen durch. In der »Übersicht über Inhaltstypen« finden Sie Bedienungsanleitungen zu den einzelnen Inhaltstypen, die in ein Interaktives Buch eingebunden werden können. Falls Sie sich zum Beispiel unsicher sind, welchen Zweck eine bestimmte Funktion erfüllt oder wofür Sie einen bestimmten Inhaltstyp benutzen können, dann klicken Sie auf die Anleitung des jeweiligen Inhaltstyps.

  6. Vermeiden Sie die Erstellung folgender Inhaltstypen:

  • Für »Eingabefelder« wird ein Zugriff auf das Backend der Umgebungsplattform benötigt. Dies ist im Rahmen dieses Projekts nicht möglich.
  • »Tabellen« sind leider nicht responsiv und damit nicht auf allen Endgeräten vollständig einsehbar.
  • Beim Typ »iFrame Embedder« haben wir Anzeigeprobleme festgestellt, vor allem wenn dieser in einem »Interaktiven Buch« eingebettet ist.
  • Der Typ »Zeitleiste« lässt sich nicht stylen. Wenn Sie Wert auf eine einheitliche Darstellung legen, dann verwenden Sie nicht diesen Inhaltstyp.